So können sich Schüler von Lehrbetrieben finden lassen

Die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz und der sich daran anschließende Bewerbungsprozess kann mühsam sein und lange dauern. Doch es gibt Tipps und Tricks, wie ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler den Spieß umdrehen und sich von Ausbildungsbetrieben finden lassen können.

Ist im Internet, in Zeitschriften oder der Tageszeitung endlich eine spannende Stellenanzeige für einen Ausbildungsplatz gefunden, heißt es für die Jugendlichen meist Anschreiben formulieren, Lebenslauf schreiben oder zumindest anpassen, Anlagen auswählen, vielleicht noch ein Deckblatt gestalten. Und dann abwarten und hoffen: Zunächst auf eine Eingangsbestätigung des Ausbildungsbetriebes, dann auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und/oder Einstellungstest. Alles in allem ein langwieriger Prozess.

Auch die Personaler haben dies erkannt und wenden eine neue Suchmethode an, um passende Kandidaten für freie Stellen zu finden: Active Sourcing, was auf Deutsch soviel wie proaktive Kandidatensuche heißt, und als Ergänzung zum Schalten von Anzeigen fungiert. Ein Großteil der Kandidatensuche spielt sich dabei im Internet ab, denn dieses ist voll mit Informationen. Wer die Quellen kennt, die regelmäßig von Personalern angezapft werden, kann mit ein paar Kniffen dafür sorgen, gefunden zu werden und eine gute Figur als Bewerber abzugeben.

Eine gerne genutzte Informationsquelle für Personaler sind die Lebenslauf- bzw. Bewerberdatenbanken, die von fast jeder Online-Jobbörse angeboten werden. Und davon gibt es reichlich: große mit Stellen aus ganz Deutschland und sogar dem Ausland, kleinere mit Stellen aus der Region, allgemeine und spezialisierte. Schülerinnen und Schüler, die einen freien Ausbildungsplatz suchen, sollten eine Jobbörse wählen, die auf Ausbildung spezialisiert ist, wie das Ausbildungsportal AUBI-plus. Dieses bietet eine internationale Suche nach freien Lehrstellen in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz und der deutschsprachigen Provinz Italiens, Südtirol an. Über den Servicebereich des Portals können Jugendliche ihr Bewerberprofil hinterlegen.

Der Clou: Neben den üblichen Daten und Dokumenten gibt es einen Werte-Katalog, aus dem die jungen Frauen und Männer ihre fünf wichtigsten Werte auswählen können, wie beispielsweise Respekt, Vielfalt, Fairness, Verlässlichkeit und Qualität. Dieser sogenannte Cultural Fit stellt für die Personaler neben Schulabschluss, Zeugnisnoten und ersten Erfahrungen durch Praktika und Nebenjobs ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl ihrer zukünftigen Azubis dar – schließlich sind geteilte Wertvorstellungen Grundlage für eine erfolgreiche Berufsausbildung. Außerdem stehe weitere Funktionen wie die Erstellung einer Video-Bewerbung zur Verfügung.

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